Der Naturgarten als Kunst?

Der Natur-Garten, ein Ort der (vergänglichen) Kunst. Am Werke sind zwei Kräfte. Der Gartenmeister ("l´artiste du jardin") schneidet, gestaltet, setzt ein / um, nimmt raus, die Natur sät und gestaltet, sortiert aus, verdrängt, verlichtet, verdunkelt und im Besonderen agieren die Tiere. Sie zerstören (Käferlarven, Nacktschnecken, Wühlmäuse), fressen (z.B. Spitzmäuse oder Igel Insekten), formen um (Nestbau der Singvögel, Aufwurfhügel des Maulwurfs, Baue der Wühlmäuse). 
Dieses Natur-Kunstwerk kann nur gedeihen, wenn diese Kräfte im Gleichgewicht sind. Dann kommen die Kleintiere und beleben es. Musik entsteht, vergängliche Lieder, die keinen Applaus brauchen. Das Fiepsen der Spitzmäuse, der Gesang des Zaunkönigs oder des Rotkehlchens, das Quaken eines Laubfrosches. Ruhezonen schaffen Nischen für diese Tiere (z.B. in den Kompositionen). Viele Wildpflanzen locken mit Ihren meist kleinen Blüten Bienen an, die diese Nahrung dringend brauchen. Eine Grosslibelle lässt sich im Spätsommer regelmässig sehen. Wespen gibt es kaum und selbst Exoten wie diese als Wespe getarnte Schnake (erstmalig im Mai 2014 gesehen) kommen vorbei...




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